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Unser Weg zur Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit war schon immer ein Teil unserer Identität. Aber für uns ging es nie nur darum, Zertifikate zu sammeln – es geht darum, größere Verantwortung zu übernehmen: präsent zu sein und die Realität mit eigenen Augen zu sehen. Deshalb haben wir im Laufe der Jahre unsere Lieferanten persönlich besucht und Beziehungen aufgebaut, die uns die Gewissheit geben, dass alles in Ordnung ist – nicht nur auf dem Papier mit offiziellen Stempeln, sondern im echten Leben.

Anfang der 2000er Jahre haben wir uns für eine Zertifizierung nach Svensk Miljöbas entschieden, um unsere Umweltarbeit zu strukturieren und zu verdeutlichen. Was sich anfangs auf unsere eigenen Betriebsabläufe konzentrierte, hat sich seitdem zu einem umfassenden System entwickelt, das die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt – einschließlich der sozialen Verantwortung in unserem Lieferantennetzwerk. Wir arbeiten mit klaren Zielen in Bereichen wie Einkauf, Transport, Recycling und Abfallmanagement und überprüfen die Fortschritte jährlich durch interne Kontrollen und externe Audits.

Bereits im Jahr 2004 haben wir unseren ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Wir waren frühe Pioniere im Bereich CSR (Corporate Social Responsibility) und haben uns aktiv mit Themen befasst, die zu dieser Zeit in vielen Produktionsländern weit vom Standard entfernt waren – wie etwa sichere Notausgänge, angemessene Arbeitszeiten und eine korrekte Vergütung von Überstunden.
Im Zuge dieser Arbeit haben wir auf Basis unseres Verhaltenskodex ein eigenes CSR-Handbuch entwickelt und eine klare Botschaft vermittelt: „Ein niedriger Preis hat auch seinen Preis.“ Um sicherzustellen, dass diese Botschaft die Zielgruppe auch wirklich erreicht, haben wir das Handbuch ins Chinesische übersetzt. Über viele Jahre hinweg haben wir intensiv an internen Inspektionen, kulturellem Bewusstsein und langfristigen Verbesserungsmaßnahmen gearbeitet.

2011 haben wir unser erstes externes Audit zur sozialen Verantwortung durchgeführt. Seitdem überprüfen wir unsere Fabriken jährlich – sowohl durch interne Nachkontrollen als auch durch unabhängige externe Prüfungen. In den letzten Jahren wurde diese Arbeit durch unsere Mitgliedschaft bei BSCI/amfori weiter gestärkt. Hierbei werden unsere Lieferanten nach internationalen Richtlinien für Arbeitsbedingungen und ethische Verantwortung bewertet.

Der nächste große Schritt erfolgte 2014, als wir eine vollständige Bestandsaufnahme unseres Sortiments hinsichtlich der chemischen Inhaltsstoffe durchführten. Gemeinsam mit unserem Berater für Chemikalien testen wir unsere Produkte seither aktiv in professionellen Laboren – nicht nur nach Standardvorgaben, sondern durch maßgeschneiderte Analysen basierend auf den spezifischen Materialien und dem Risikoprofil jedes Produkts. Wir arbeiten mit einem tiefgreifenden und präventiven Ansatz, der nicht nur die heutigen, sondern auch die zukünftigen Vorschriften im Blick hat.

Unsere langfristigen Bemühungen erhielten schließlich auch externe Anerkennung. Im Jahr 2015 wurden wir von der Werbeartikelbranche zum Lieferanten des Jahres ernannt.

2017 erhielten wir von der Gemeinde Jönköping den Preis Initiative des Jahres. Ein Teil der Begründung lautete: „AD Company ist ein Unternehmen unserer Zeit, das deutlich zeigt, dass es möglich ist, wirtschaftlichen Erfolg auf Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung aufzubauen.“

Wir sind diesen Weg konsequent weitergegangen und haben unsere Arbeit im Bereich der Rückverfolgbarkeit vertieft. Die meisten unserer Lieferanten arbeiten bereits seit Jahrzehnten mit uns zusammen, was es uns erleichtert, den steigenden Anforderungen an Transparenz gerecht zu werden. Ende 2022 haben wir unsere Verantwortung ausgeweitet: Sie umfasst nun nicht mehr nur die Hauptproduzenten, sondern auch die Akteure hinter den Rohstoffen und Komponenten. Dies verschafft uns bessere Einblicke, eine stärkere Kontrolle und eine größere Einflussnahme auf jeden einzelnen Schritt – vom Rohmaterial bis zum fertigen Produkt.

Im Jahr 2023 haben wir mit einer vollständigen Berechnung des CO2-Fußabdrucks für unser gesamtes Unternehmen nach der GHG-Methode (Greenhouse Gas Protocol) begonnen. Jetzt erfassen wir jährlich die Klimaauswirkungen jedes einzelnen Produkts über alle drei Scopes des GHG-Protokolls hinweg.

Im Laufe des Jahres 2024 haben wir damit begonnen, Standardmaterialien schrittweise auslaufen zu lassen und stattdessen bei allen Neuanschaffungen auf recycelte Materialien zu setzen – eine konkrete Maßnahme, die unseren ökologischen Fußabdruck reduziert und unsere Verantwortung noch einen Schritt weiter trägt.

Im Jahr 2025 gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt: Wir sind der erste Importeur in Schweden – und wahrscheinlich in Europa –, der ein breites Sortiment an PFAS-freien Produkten aus recycelten Materialien führt. Die Forschung lässt keinen Zweifel: PFAS bergen dokumentierte Risiken sowohl für die menschliche Gesundheit als auch für die Umwelt – und wir nehmen das extrem ernst.

Wir warten nicht auf neue Gesetze oder langsame Entscheidungsprozesse. Wir handeln jetzt – so wie wir es seit jeher in jedem Bereich unserer Nachhaltigkeitsarbeit getan haben.

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